|
|
Zur Gruft |
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 |
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||
|
Klassizistische Gruftenhalle, nach Plänen von Friedrich Rumpf, die 1828 fertiggestellt wurde und den Friedhof ursprünglich im Osten begrenzte. Zwischen zwei Pavillons entwickelt sich eine Kolonnade (Säulengang) mit 55 rundbogigen Arkaden, die zu den einzelnen Gruften führen. Die Kolonnade wird durch Pilaster (Wandpfeiler) rhythmisiert, im Innern übernehmen Scheidbögen die Unterteilung der Kreuzgewölbe. In rundbogigen Nischen, in der Flucht der Arkaden, sind die Grabmäler aufgestellt; davor im Boden die dreigeteilten Gruftdeckel. Die Grüfte darunter sind tonnengewölbt. Die Kolonnade schließt ein Satteldach - ursprünglich mit Schiefer gedeckt - ab. Hingegen tragen die Eckpavillons jeweils ein Flachdach mit Laterne. Denn die Dächer dienten zugleich als |
|
| Terrassen, um die schöne Aussicht auf die nähere Umgebung zu genießen. Im südlichen Pavillon, der einen achteckigen Innenraum mit achteckiger Kuppel und Laterne umschließt, der abweichend von den Plänen ohne Tambourzone realisiert wurde, führt eine Wendeltreppe zur Gruft, eine weitere zum Dach. |
|
|
Die lang gestreckte klassizistische Gruftenhalle mit 55 rundbogigen Arkaden, die zu den einzelnen Gruften führen werden am Ende mit zwei Pavillons abgeschlossen. Die Pläne stammen vom Architekten Friedrich Rumpf (1795-1867), der das Bauwerk 1828 zur Eröffnung des Hauptfriedhofs fertigstellte. Das Gebäude grenzt im Osten am Jüdischen Friedhof. In runden, bogigen Nischen, in der Flucht der Arkaden, sind die Grabmäler aufgestellt; davor im Boden die viergeteilten Gruftdeckel. Die Grüfte darunter sind tonnengewölbt. |
|
| Die Nummerierung der Eingänge von 2 - 56 befindet sich jeweils an der nördlichen Seite des Treppenbogens. Im südlichen Pavillon (Gruft Nr. 57), der einen achteckigen Innenraum mit achteckiger Kuppel führt eine Wendeltreppe zur Gruft, eine weitere zum Dach, was als begehbar angedacht war. Für den nördlichen Pavillon (Gruft Nr.1) war nur eine Wendeltreppe vorgesehen, die Verbindung zur Gruft, die jedoch baulich nicht ausgeführt wurde. Statt dessen kam eine gerade Treppe zum Dach, die in der westlichen Mauer des Pavillons verläuft, hinzu. Der Fußboden ist mit grau-weißen Marmorplatten gefliest. | |
![]() |
![]() |
|
| Gruftenhalle | Südlicher Pavillon | Tür zum südlicher Pavillon |
|
Die ostseitige Beschriftung des nördlichen Pavillons: "Gruft der
Familien von Bethmann und Bethmann-Hollweg". Die südliche trägt die
Worte: "Wiedersehen ist unsere Hoffnung und unser Trost". Die Pavillons werden jeweils von vier Voluten bekrönt, in deren Mitte eine Palmette entspringt. Die Sockelzonen des Bauwerks sind aus rotem Sandstein. Zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme (2010), ist der äussere Zustand der Anlage renovierungsbedürftig. So wie |
||
|
|
