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Immer öfters werde ich auf die Machart der hiesigen Internetseite angesprochen. Verbunden mit Fragen nach der Motivation, Technik und Kameraausrüstung. Per E-Mail und bei Gesprächen auf dem Friedhof interessieren sich die Besucher für den Hintergrund diese Projektes. Aus diesem Grund werde ich dieses Thema "in eigener Sache" einmal näher beleuchten und hoffe einigen, strebsamen Hobbyfreunden mit diesen Informationen zu dienen.
Die Historie der Website vom Frankfurter Hauptfriedhof
Bericht vom Autor
Als technisch interessierter Mensch hatte ich mich schon in der
Mitte meines Lebens, viele Jahre früher vor meinem ersten
Windows-Computer, begeistert mit Film und Foto beschäftigt.
Nicht beruflich, als Hobby natürlich, aber alles mit großer "Hingabe" und Kreativität. Das "Knipsen" war mir stets
unangenehm, weil es meines Erachtens leider den Moment zerstört.
Mit einem meiner ersten PCs vor etwas 15 Jahren in 1994 hatte ich
eine Verbindung zwischen dem grafischen Hobby und der
Anwendung mit dem digitalen Rechner anfangen wollen und hatte
dazu tausend Fragen, die mir keiner so richtig beantworten konnte
oder wollte.
Ich war mit meinen Plänen auf mich allein gestellt.
Also kaufte ich mir Bücher und Software und sammelte alles
Bebilderte und Geschriebene, was mich irgendwie weiter brachte.
Nicht zu vergessen, die analogen Papierbilder scannte ich damals
ein, wenn ich diese digital weiter verarbeiten wollte.
Immer wieder gab es Rückfälle mit den Anwendungen auf dem
Computer und ich musste immer tiefer in die Materie eindringen,
um bei meinen Zwischenzielen erfolgreich zu sein.
Und es kamen im Laufe der Zeit zusätzliche Anwendungen auf den
Markt, mit denen ich meine Kreativität ausleben konnte.
Adobe Photoshop war so ein Programm, aber viel zu kompliziert,
um im Handumdrehen alle Wünsche umsetzen zu können.
Professionelle Lehrgänge wurden zwar angeboten, aber einen
Tagespreis von einem Monatsgehalt konnte und wollte ich nicht
ausgeben.
Also wurden wieder und wieder Bücher gelesen und
langsam stellten sich auch Erfolge ein.
Da besonders gelungene Fotos langsam für mich "Pflicht" wurden,
stieß ich auch mit meinem damaligen analogen Fotoapparat an
Grenzen.
Die für mich erste digitale Kamera musste her. Doch diese war
leider nicht die Erfüllung.
Die erste Nikon Spiegelreflexkamera eroberte damals den Markt -
und d i e sollte es sein.
Und dieser Umstieg war sehr teuer, denn meine alten Objektive aus der analogen Fotowelt waren nur eingeschränkt für die digitale
Fotografie einsetzbar.
Ich war nun stolz, vor Ort mit dem Blick durch den Sucher, das im
Kopf entstandene Bild mit der digitalen Technik zu "komponieren".
Und manchmal war dann auch sofort beim Präsentieren der Erfolg
zu spüren.
Preise auf den vorderen Plätzen bei Fotowettbewerben spornten
mich zusätzlich an, meine Linie weiter zu verfolgen.
Die Presse schmückte nun auch den ein oder anderen Artikel mit
meinen Fotos.
Und nun kam das Internet.
So mancher mir nahestehende Freund ermutigte mich, meine Fotos
zu veröffentlichen, was wiederum technische Voraussetzungen
erforderte, die ich (noch) nicht erbringen konnte.
Meine erste Internetseite war sehr sparsam ausgestattet, weil ich die
HTML-Technik noch nicht beherrschte. Lernen war wieder
angesagt. Und alles war in englisch, was ich nur unbefriedigend
umsetzen konnte.
Die Zeit arbeitete für mich. Es kam ein deutschsprachiges
Computerprogramm auf dem Markt, was ich mir gleich zu eigen
machte und was heute noch viele Anhänger zählt: Microsoft-
Frontpage. Bis heute sind mehrere Versionen erschienen.
Bei allen war ich mit von der Partie und könnte diese Windows-Software mit gutem Gewissen weiter empfehlen, wenn sie es nochvertrieben würde. Der von Microsoft anlässlich der Vista-Technik entwickelte Frontpage-Nachfolger heißt "Expression Web Designer".
Die Verbreitung und Nutzung des Internet betrachtete ich schon
früh als eine zukunftsweisende Angelegenheit und reservierte mir zeitig genug mein „fester.de“.
Zumal man mit Menschen weltweit in Kontakt treten konnte, die
das gleiche Hobby betrieben, wie man selbst. Daten und Bilder
konnten getauscht werden und das - wenn man wollte - in der
Originalqualität. |
In dieser Zeit besuchte ich aus familiären Gründen öfters den
Frankfurter Hauptfriedhof.
Natürlich hatte ich auch sehr oft meine digitale Nikon dabei und
hielt Motive fest, die bei mir einen besonderen Eindruck
hinterließen. Später kam die Zeit, wo ich den Weg auch gerne zum
Friedhof nahm, um hauptsächlich zu fotografieren.
Ich fand als gebürtiger Frankfurter heraus, dass es wenige Stellen in
Frankfurt am Main gibt, die die gleiche Ansammlung an
historischen, künstlerischen und menschlichen Spuren dem
interessierten Besucher vermitteln, wie der Frankfurter
Hauptfriedhof.
Und durch ein Erlebnis, in dem das Fehlen der öffentlich
zugänglichen Informationen über die Anzahl der Friedhofszugänge
zum Ärgernis eines auswärtigen Besuchers wurde, beschloss ich,
hier selbst etwas zu schaffen.
Die Idee zu einer Internetseite über den Frankfurter Hauptfriedhof
verfolgte ich nun aus dieser negativen Erfahrung heraus. Erst wollte
ich nur allgemein informieren und ein wenig die Darstellungen
bebildern.
Mit der Zeit hatte ich aber so viele schöne Fotos machen können
und menschliche Geschichten auf dem Friedhof erfahren, dass das
Informationsangebot immer vielschichtiger wurde. |
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| Die Bekanntschaft mit Fachleuten der Frankfurter Historie, sowie
die freundliche Unterstützung der amtlich zuständigen Personen
vom Grünflächenamt ermunterten mich, immer genauer das
Geschehen auf dem Areal aufzuzeigen und Bemerkenswertes in der
Internetseite wiederzugeben.
Pläne, Daten, Listen, Historisches und vor allem viele, viele, Fotos zeigt heute
dieses private, informative Projekt. - Alles aus einer Hand.
Immer wieder begleitete mich der starke Willen zur Qualität, die -
Kreativität voraus gesetzt - meines Erachtens ohne Wissen, sowie
ohne Geduld schlecht, oder gar nicht erreicht werden kann.
Und zusätzlich hat Qualität auch immer seinen Preis.
Meine heutige Fotoausrüstung um das Kernstück einer Nikon
D2Xs umfasst mehrere Zoom-und Teleobjektive, sowie einige
Linsen im Weitwinkelbereich. Für alle Objektive die passenden
Polarisationsfilter, ein starkes Blitzgerät, ein Fernauslöser, sowie ein
Fisheye- und ein Mikro/Macro-Objektiv befinden sich in meiner über 10 Kilogramm schweren Fototasche.
Und um die körperliche
Ertüchtigung beim Fotografieren noch zu vervollständigen, trage ich im
Bedarfsfall noch ein großes, schweres Stativ auf den Schultern.
Seit einigen Monaten habe ich auch noch mein Computersystem
umgestellt. Ich habe dem Microsoft Windows-System den Rücken gekehrt
und erfreue mich heute an der Macintosh-Technik.
Ich musste nicht nur alle Programme
neu erwerben, sondern mir auch noch die für mich ungewohnte Technik aneignen.
Meine Fotobearbeitung mache ich heute mit Adobe Photoshop CS4
und für die Erstellung und Pflege der Internetseiten benutze ich
Dreamweaver CS4. Meine heutige Datenverwaltung traue ich
Filemaker 10 Pro an. Aperture, Capture NX, Adobe Photoshop
Elements und ein eigenständiges FTP-Programm ergänzen meine heutige
Software auf meinem modernen, superschnellen MacPro mit 2 Eizo Bildschirmen optimiert,
6 GB Arbeitsspeicher und 4 TB Festplattenspeicher.
Manche Darstellungen auf meiner Internetseite sind einzigartig und
kann man nicht einfach kaufen oder abkupfern. Diese entstanden in
so mancher kreativen Nachtstunde am Rechner, während die
Familie schon schlief.
Harald Fester, 2009 |