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Zu "So bunt kann der Tod sein": Die Stellungnahme der Stadtverwaltung zur Bürgerkritik an der Entwicklung des Frankfurter Hautfriedhofes ist ebenso schlicht wie bösartig. Seit wann ist es in Frankfurt üblich, kritischen Bürger zu maßregeln? Ein Mitarbeiter aus der Friedhofsabteilung moniert, dass "Bürger im Stillen murren, anstatt sich zu erkundigen und den Dialog mit dem Amt zu suchen". Herr Thomas Linne, Abteilungsleiter, hat wohl vergessen, dass die Meinungsfreiheit grundsätzlich garantiert ist. Außerdem verkehrt er die Bürgerbeteiligung ins Gegenteil. Denn es wäre seine Aufgabe gewesen, vor der Errichtung der Gebäude-Fremdkörper, die Angehörigen der Verstorbenen anzusprechen und zu beteiligen, die in unmittelbarer Nähe bestattet sind. Dazu gehört im Übrigen auch der Magistrat, der zuständig ist für die nachbarlichen städtischen Ehrengräber. Jetzt den Dialog mit dem Friedhofsamt einzufordern, ist völlig sinnfrei. Die Gebäude stehen, und keiner kann jetzt wollen, dass sie beseitigt werden. Die Friedhofsabteilung hat das Recht, wenn sie auf die neue Friedhofsordnung hinweist. Danach sind u. a. Grabstätten "an die Umgebung anzupassen". Die Frage ist nur, weshalb hat sie gegen diese Vorschrift selbst verstoßen? Denn vor der Errichtung der Mausoleen waren weit und breit keine ähnlichen Gebäude vorhanden. |